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Das PSE stellt eine Ordnung dar, in welcher alle Elemente nach ihren chemischen Eigenschaften sortiert aufgeführt werden. Die Elemente sind durch ihre Anzahl von (positiven) Protonen in ihren Atomkernen definiert. D.h. Atomkerne mit gleicher Anzahl von Protonen gehören alle zum selbem Element. Daher nennt man die Anzahl der Protonen auch Ordnungszahl. Entlang der Perioden von links nach rechts und von reihenweise von oben nach unten nimmt dabei von Element zu Element die Ordnungszahl jeweils um eine Einheit zu. Da Atome nach außen hin neutral sind, nimmt damit auch die Zahl der Elektronen um jeweils eine Einheit zu. Die Zahl aller Elektronen eines Atoms entspricht also jener der Protonen - die Ladungen des Kerns und der Atomhülle heben sich also gegenseitig auf. Die Elektronen werden innerhalb der Atomhülle auf diskreten Schalen einer Niveaustufe von 1 bis 7 eingebaut - in diesem PSE ist jede der Schalen genau erklärt - welche wiederum in Unterschalen (Orbitale, s-, p-, d- und f-Orbital) gegliedert sind. Dabei stellen s- und p-Orbitale, sollten sie nicht abgeschlossen sein, die ÄUSSERSTE Schale eines Atoms dar. Das d-Orbital, wenn es nicht abgeschlossen ist, befindet sich immer auf der zweitäußersten Schale, ein nicht vollbesetztes f-Orbital in der drittäußersten. Die chemischen Eigenschaften eines jeden Elements sind direkt von der Belegung der Elektronen in den Unterschalen abhängig; dabei spielt es eine Rolle, ob die Unterschalen aufgefüllt sind, oder ob es noch freie Plätze in ihnen gibt. Elektronen, welche sich in nicht komplett belegten Schalen befinden, nennt sind VALENZELEKTRONEN. Sie alleine sind in den chemischen Reaktionen beteiligt: Ein Atom ist in der Lage, entweder Valenzelektronen abzugeben, um damit die betreffende Unterschale zu leeren; oder Elektronen in eine noch nicht vollbesetzte Schale einzubauen, um Unterschalen voll aufzufüllen. In beiden Fällen kann das Atom einen energetisch günstigeren Zustand erlangen. Hier wiederum wird das chemische Verhalten am stärksten von den Zuständen in der äußersten Schale bestimmt. Eine aufgefüllte oder komplett geleerte äußerste Schale - besser: vollbesetzte oder vollständig geleerte s- und p-Unterschalen - bedingen einen besonders stabilen (= energetisch günstigen) Zustand - welcher bei den Edelgasen der Elementarzustand darstellt ("Edelgaszustand"). Jedes Atom, welches kein Edelgas darstellt, versucht nun durch Verbindungsbildung (= Elektronenaustausch) diesen energetisch am günstigsten Zustand zu erreichen. Zwischen zwei Edelgasen folgen die Belegung der jeweiligen Unterschalen der höchsten Niveaus einem Muster, das sich regelmäßig siebenmal wiederholt.So steht am Anfang einer jeden Periode ein Element, welches nur ein einzelnes Außenelektron neben einer vollbesetzten Edelgas-Konfiguration aufweist. Am Ende findet sich immer ein Element, welchem zur Ausbildung einer Edelgas-Konfiguration nur noch ein einzelnes Elektron fehlt. Es kommt also zu einer gewissen Verwandtschaft im Verhalten von Elementen, die in ihren Plätzen - die durch das Belegungsmuster ja definiert sind - senkrecht untereinander geschrieben stehen. Diese Anordnung nennt man Elementfamilie oder korrekter: ElementGRUPPE. Eine PERIODE umfasst jeweils alle Elemente steigender Ordnungszahl zwischen zwei Edelgasen; sie umschließen also jeweils die Elemente beginnend mit einem Alkalimetall bis zu einem Halogen. Dabei unterscheiden sich innerhalb der Periode die Elemente stufenweise bezüglich ihres Metallcharakters und damit der chemischen Eigenschaften von links (typische Metalle) nach rechts (Nichtmetalle) voneinander. Diese Abstufung von einem Element zum nächsten ist in den ersten Perioden (Wasserstoff bis Helium, Lithium bis Neon) am Stärksten ausgeprägt, in den letzten am Wenigsten (Cäsium bis Radon, Francium bis Ununoctium). Nach der ALTEN Klassifizierung unterschied man nicht die vier Blöcke, sondern die Hauptgruppen- und Nebengruppenelemente. Die Elemente der Hauptgruppen entsprechen denen des s- und p-Blocks, die der Nebengruppen jenen des d- und f-Blocks. Die Nebengruppenelemente weiderum unterteilte man in die "Übergangsmetalle" und die "Inneren Übergangsmetalle", wobei mit den ersteren die d-Block-Elemente, mit letzteren die Lanthanoide und Actinoide (f-Block-Elemente) gemeint waren. IN DIESEM PERIODENSYSTEM SIND ALLE SCHALEN UND GRUPPEN AUF VERSCHIEDENEN SEITEN EINGEHEND ERKLÄRT, DIESE SIND AUF DER STARTSEITE DES PSE MIT DEN SENKRECHTEN (Gruppen) BZW. WAAGERECHTEN (Schalen) ZAHLENREIHEN UND DEN ORBITALBEZEICHNUNGEN (ebenfalls Gruppen) VERLINKT.