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Georg Karl von Hevesy (*01.08.1885 +05.07.1966) 1885: Am 1.August wird György Carl Hevesy in Budapest geboren. Studium der Chemie, Mathematik und Physik in Budapest, Berlin und Freiburg (im Breisgrau). 1913: Von Hevesy entwickelt in Ernest Rutherfords Laboratorium die Tracer-Methode, bei welcher Radionukleide als Markierungen benützt werden, um Reaktionsabläufe ersichtlich zu machen. 1919: Zusammen mit dem Niederländer Dirk Coster arbeitet er am Niels Bohr Institut in Dänemark. (bis 1925). 1923: Die beiden entdecken, nach planmäßiger roentgenspektrometrischer Suche das schwerere Homologe des Zirkons, welches stets als Bestandteil von 2-5% in jenem vorhanden ist. Nach mühsamer fraktionierender Kristallisation gewinnen sie ein Element, welches beinahe mit dem Zirkon chemisch identisch, aber rund doppelt so schwer ist. Sie benennen es nach dem latinisierten Namen für Kopenhagen als Hafnium. 1926: Professor für Physik und Chemie an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg (bis 1934). 1933: Nach der Machtübernahme der Nazis flieht er nach Kopenhagen. 1935: Er überträgt seine 1913 aufgefundene Tracer-Methode in die Biologie und die Medizin. 1943: Flucht aus dem besetzten Dänemark weiter nach Schweden (Stockholm). 1944: Er erhält den 1943er-Nobelpreis für Chemie, "für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse". 1945: Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Weiterentwicklung seiner Tracermethode als Mittel in Physiologie und der Klinischen Medizin. 1961: Ruhestand im Alter von 76 Jahren. Er geht zurück nach Freiburg im Breisgau. 1966: Von Hevesy stirbt am 5. Juli im Alter von 80 Jahren in Freiburg.
1923 Hafnium
1943, Chemie