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Ida Eva Tacke (später Noddack) (*25.02.1896 +24.09.1978) 1896: Ida Tacke wird am 25.Februar in Wesel (am Rhein, Deutschland) geboren. 1915: Studium der Chemie an der Technischen Hochschule in Berlin als eine der ersten Frauen. 1919: Promovierung mit Doktorwürde. 1922: Zusammen mit Walter Noddack nimmt sie die planmäßige Suche nach den letzten, noch unbekannten Elementen im PSE auf. 1925: Sie entdecken schließlich, zusammen mit Otto Berg das Element Nr. 75, welches sie als "Rhenium" ("Rhein-Metall", nach ihrer Heimat ) benennen im Gadolinit. 1925: Die drei vermuten, in Analogie der Ähnlichkeit des zwei Jahre zuvor entdeckten Hafniums im Zirkonium (stehen im PSE eine Spalte weiter links) auch die Existenz des Elements Nr. 43, und benennen es nach Walter Noddacks Heimat als "Masurium" (Ma). Diese "Entdeckung" wird jedoch in der Fachwelt angezweifelt; es stellt sich auch später heraus, daß das Element 43 keine natürlichen Vorkommen besitzt, und somit nicht von den beiden entdeckt werden konnte. Die Darstellung jenen Elements sollte erst 1937 durch künstliche Kernumwandlung gelingen. 1926: Hochzeit mit Walter Noddack. 1932: Zusammen mit ihrem Mann wird sie bis 1937 insgesamt zehnmal für den Nobelpreis vorgeschlagen, sie erhält ihn jedoch nicht. 1934: Ida Noddack sorgt mit ihrer These, "Urankerne könnten durch Neutronenbeschuß in zwei größere Bruchstücke zerfallen" für Aufsehen; sie wurde jedoch nicht ernst genommen. 1978: Ida Noddack stirbt am 24.September im Alter von 82 Jahren am in Bad Neuenahr (Rhein, nahe Bonn).
1925 Rhenium