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Friedrich Stromeyer (*02.08.1776 +18.08.1835) 1776: Am 2. August wird Friedrich Stromeyer in Göttingen geboren. 1793: Studium der Medizin an der Universität in Göttingen (Examen 1799). 1800: Doktortitel für Medizin 1802: Privatdozent an der Universität in Göttingen 1805: Außerordentlicher Professor. 1806: Direktor des chemischen Laboratoriums der Universität in Göttingen. 1806: Einführung des chemisch-analytischen Praktikums an der Universität Göttingen erstmalig in Deutschland. 1810: Professor der Medizin an der Universität Göttingen (bis zu seinem Tode 1835). 1817: Professor der Chemie und Pharmazie. 1817: Er entdeckt das Element Cadmium als Begleiter in Zinkcarbonat: Reines, weißes Zinkcarbonat zeigt beim Erhitzen keine Verfärbung, natürliches dagegen verfärbt sich gelb. Aus diesem Umstand schloß er auf ein unbekanntes, aber mit Zink verwandtes Begleitmetall, welches er dann durch Reduktion und fraktionierende Destillation auch fand. Er benannte es nach dem griechischen Cadmos (= Galmei, (Zink)erz) "Metall aus der Galmei"). 1835: Friedrich Stromeyer stirbt am 18.August im Alter von 59 Jahren in Göttingen. 1982: Der Friedrich-Stromeyer-Preis der Fachgruppe Chemieunterricht der Gesellschaft Deutscher Chemiker wird zur Förderung des Chemieunterrichtes vergeben und von der Firma Merck KGaA, Darmstadt, gestiftet. Er wird jährlich an Lehrerinnen oder Lehrer verliehen, die sich durch besondere Leistungen auf dem Gebiet des Unterrichtes an Schulen hervorgetan haben.
1817 Cadmium