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Georg Ernst Stahl (*21.10.1660 +14.05.1734) 1660: Georg Ernst Stahl wird am 21.Oktober in Ansbach geboren. 1674: Studium der Medizin und der Chemie in Jena. 1679: Promovierung und Aufnahme einer Lehrtätigkeit in Jena. 1687: Hofarzt des Herzogs Johann Ernst von Sachsen-Weimar. 1694: Professor der Medizin an der (neu gegründeten) Universität in Halle. 1697: Formulierung der Phlogistontheorie, welche er zusammen mit Johann Becher experimentell auffindet. Damit wurde erstmals ein Oxidations- und Reduktionsbegriff in die Chemie eingeführt, und ein kausaler Zusammenhang in den Reaktionen zwischen belebter und unbelebter Materie geschaffen. 1716: Berufung zum Leibarzt des Königs Friedrich Wilhelm I. von Preußen. 1723: Darstellung der Essigsäure aus Acetaten mit Schwefelsäure. Er formuliert den Begriff der Säurestärke "eine starke Säure treibt die schwache aus ihren Verbindungen aus". 1734: Georg Ernst Stahl stirbt am 14. Mai im Alter von 73 Jahren in Berlin. Auch auf dem Gebiet der Medizin war Stahl seiner Zeit sehr weit voraus.