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Glenn Seaborg (*19.04.1912 +25.02.1999) 1912: Glenn Theodore Seaborg wird am 19.April in Ishpeming (Michigan State, USA) geboren. 1922: Umzug der Familie nach Californien. Besuch der High School Davids Starr in Los Angelos. 1929: Studium der Chemie an der University of California in Berkeley. 1937: Doktorwürde der Chemie. 1937: Assistent im Laboratorium von G.N. Lewis (Berkeley University), bis 1939. 1939: Zunächst Ausbilder, dann zwei Jahre später auch Professor-Assistent an der Universität. 1940: Co-Entdecker des Plutoniums. 1942: Mitarbeiter am Manhatten-Projekt (Im Metalluric Laboratory in Chicago) bis 1946. 1942: Hochzeit mit der Sekretärin Helen Griggs. 1944: Co-Entdecker des Element 96 (Curium), dann auch des Element 95 (Americium). 1945: Ernennung zum Professor der Chemie. 1945: Er beschreibt die Eigenschaften der Elemente Neptunium und Plutonium. Er beweist, dass Protactinium und Uran keine Homologen von Tantal und Wolfram sein können. Infolgedessen schlägt er vor, die 14 Elemente welche auf Actinium folgen, analog den Lanthanoiden in eine eigene Gruppe (Actinoide) zu stellen. Durch ihn erhält das Periodensystem seine heutige Form. 1946: Leitung des Lawrence-Radiation-Laboratory (Berkeley University). 1946: Nach Beendigung des Manhatten-Projects wird er Mitglied der AEC (Atomic Energy Commission). 1949: Co-Entdecker des Element 97 (Berkelium). 1950: Co-Entdecker des Element 98 (Californium). 1951: Nobelpreis für Chemie, zusammen mit dem Physiker Edwin Mattison McMillian "für die Entdeckungen in der Chemie der Transuranelemente". 1952: Co-Entdecker der Elemente 99 (Einsteinium) und 100 (Fermium). 1954: Direktor des Lawrence-Radiation-Laboratory (bis 1961). 1955: Co-Entdecker des Element 101 (Mendelevium). 1958: Cancellor (Kanzler) der Berkeley University. 1958: Nach dem missglückten Versuch der russischen Atomphysiker, Element 102 zu synthetisieren (1957), gelingt ihm und seinen Mitarbeitern dieses Unterfangen. Das Element erhält später den Namen Nobelium. 1961: Leiter der AEC (bis 1968). 1997: Das Element 106 (Unnilhexium, Unh) wird von der IUPAC als "Seaborgium" benannt. Damit ist Seaborg die erste Person, nach der noch zu Lebzeiten ein Element benannt wurde. 1998: Er erleidet einen schweren Schlaganfall. 1999: Am 25.Februar stirbt Glenn T. Seaborg im Alter von 86 Jahren in Lafayette (California).
1940 Plutonium
1944 Curium
1944 Americium
1949 Berkelium
1950 Californium
1952 Einsteinium
1952 Fermium
1955 Mendelevium
1958 Nobelium