Zum PSE
Zurück
Übersicht Infos
Biografien
Geschichte
Hilfe zum PSE
Henri Moissan (*28.09.1852 +20.02.1907) 1852: Henri Moissan wird am 28. September in Paris geboren. 1879: Pharmaziestudium am Institute Agronomique in Paris, examiniert 1885. 1886: Durch eine Schmelzelektrolyse des Kaliumsalzes der Flußsäure (KF, Kaliumfluorid) in wasserfreiem Fluorwasserstoff (HF) an Platin-Iridium-Elektroden gewinnt er am 26. Juni das aggressivste aller chemischen Elemente, das Fluor. Er erkennt es als Element und benennt es nach der schmelzpunkterniedrigenden Eigenschaften vieler seiner Salze (z.B. Na3AlF6, Kryolith vermag den Schmelzpunkt von Al2O3, der normalerweise oberhalb 1800°C liegt, auf 950°C abzusenken). 1886: Professur für Toxikologie. 1891: Mitglied der medizinischen und wissenschaftlischen Akademie. 1892: Erfindung eines elektrischen Ofens, mit welchem er höchstschmelzende Carbide, wie etwa Wolframcarbid (Smp >3500°C) oder Carborundium (Siliciumcarbid) darstellen konnte. 1896: Gewinnung erster künstlicher Diamanten durch hohen Druck bei einigen Tausend °C. 1900: Proffesur der Anorgansichen Chemie an der Universität Sorbonne. 1906: Nobelpreis für Chemie. Den Preis erhielt er wegen der Darstellung des Elements Fluor und der Erfindung seines Elektro-Ofens ("Moissan-Ofen"). 1907: Moissan stirbt am 20. Februar im Alter von 55 Jahren in seiner Heimatstadt Paris.
1886 Fluor
1906, Chemie