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Die Hethiter (Frühindogermanisches Volk, ~2.900 - 800 v.Chr.) Die Hethiter waren ein frühes Volk indogermanischer Herkunft, die etwa um 3.000 v. Chr. in das heutige Anatolien einwanderten, und sich mit der dortigen Bevölkerung (Hattier) vermischten. Im Verlauf von etwa 1.000 Jahren bildeten sie immer größere Reiche; sie wurden von den gleichzeitig existierenden Großreichen der Ägypter und Babylonier als gleichwertige Partner angesehen. Lange Zeit war es der Sprachwissenschaft ein Rätsel, wie die indogermanischen Sprachen sich in die heutigen Sprachräume (von Irland, Iberien im Westen bis zu Indien im Osten) verbreitet haben könnten. Nach neuesten Erkenntnissen waren die Hethiter das erste Volk im eurasischen Raum, welches durch die Entdeckung des Eisens in mehreren Wellen die Bronzezeit in Europa und Westasien beendete: Sie trugen durch Handelsreisen ihre Erfindungen, die mit der Entdeckung des Eisens einher gingen (z.B. den Eisenpflug, Waffen) bis in jene Gebiete - ein Prozess der erst um etwa 500 v. Chr. mit Skandinavien und den Britischen Inseln (Germanen, Inselkelten) abgeschlossen war.
~3.000 v.Chr. Zinn
~1.200 v.Chr. Eisen