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Johann Gottlieb Gahn (*19.08.1745 +08.12.1818) 1745: Johann Gottlieb Gahn wird am 19. August in Voxna geboren. 1766: Chemiestudium an der Universität von Uppsala. 1770: Stelle am Bergmannskolleg und Minenarbeit in der Faluner Kupfermine von Stora-Kopparberg. 1770: Entdeckung des Phosphorgehalts (menschlicher) Knochen: Er führt eine trockene Destillation durch, die weißen Phosphor lieferte. 1774: Nachdem Carl Wilhelm Scheele feststellte, daß der Braunstein kein Eisenerz sei, wie man bis dato glaubte, entdeckt Gahn durch Reduktion des Braunsteins mittels Kohle das unedle Metall. Er benennt es nach franz. Manganèse (=schwarze Magnesia) als Mangan. Vielleicht wollte er, ähnlich Lecoq de Boisbaudran bei der Benennung des Gallium (siehe dort) sich selbst ein Denkmal setzen ("Man-GAHN"). 1776: Gahn vermutet in der "neuen alkalischen Erde" Baryt (Bariumsulfat, BaSO4) ein Schwermetall. Er ist jedoch nicht imstande, dieses in elementarer Form darzustellen. 1818: Gahn stirbt am 8. Dezember 1818 im Alter von 73 Jahren in Falun (Schweden).
1774 Mangan