|
 |
1838: Am 18. April 1838 wird
Paul Emile Lecoq de Boisbaudran als Sohn eines Weinhändlers in Cognac
geboren.
1859: Erstellung einer Theorie über den Zusammenhang von Frequenz und
Atommasse bei den Spektrallinien von Elementen. Dadurch bemerkt er das
Fehlen eines Elementes, welches seines Erachtens nach in seinen
Eigenschaften zwischen Aluminium und Indium stehen müßte.
1875: Nachweis eines bis dato
unbekannten chemischen Elements anhand seiner Spektrallinie.
1876: Lecoq de Boisbaudran isoliert 75g des schon 1859/75 gemuteten
Elements, und benennt es als "Gallium". Hierzu ist im Infofeld des Gallium
unter "Besonderes" eine Anekdote zu lesen.
1879: Er isoliert aus dem Mineral Samarskit Didymerdwe - ähnlich wie
es schon Mosander 1842 tat. Es gelingt ihm, diese in zwei Fraktionen
aufzuspalten, die Samarium-Erde und die gereinigte Didym-Erde.
1886: Aus Holmiumerde gelingt ihm in
aufwändigsten naßchemischen Trennungsgängen die Isolation einer weiteren
Metallerde. Durch deren Reduktion gelingt ihm die Entdeckung eines
Seltenerde-Metalls, welches er aufgrund der Schwierigkeiten bei dessen
Isolierung als "Dysprosium" (gr. = schwer trennbar) tauft.
1886: Aus seiner 1879 dargestellten
Samarium-Erde, die er nach Spektralanalyse noch immer als unrein ansieht,
trennt er wiederum eine Fraktion ab. So gelangt er schließlich zu den
Elementen Samarium und Gadolinium.
1912: Am 28. Mai stirbt De Boisbaudran im Alter von 74 Jahren in
Paris. |