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Pierre Curie
1859:
Pierre Curie wird als Sohn eines Arztes am 15.Mai in Paris geboren.
1874: Studium der Naturwissenschaften im Alter von gerade erst 16
Jahren an der Universität von Paris.
1880: Zusammen mit seinem Bruder Jacques Curie entdeckt er das
Phänomen der Piezoelektrizitäz und die Gesetze der Kristallsysmmetrien
von Mineralien.
1883: Leiter des Laboratoriums für Physik und Chemie an der
Universität Sorbonne in Paris.
1895: Am 25.Juli heiratet er Marie Sklodowska. Gemeinsame Arbeit
in einem improvisierten Laboratorium.
1896: Gemeinsam mit seiner Frau
entdeckt er die Elemente Radium und Polonium in der Uranpechblende.
(Siehe in der Biografie von Marie Curie, rechts im Fenster).
1903: Nobelpreis für Physik "für die
Entwicklung und Pionierleistung auf dem Gebiet der spontanen
Radioaktivität und der Strahlungsphänomene", zusammen mit Antoine Henri
Becquerel.
1904: Professor für Physik an der Universität Sorbonne und
Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Paris.
1906: Am 19. April kommt Pierre Curie bei einem Verkehrsunfall in
Paris ums Leben. Er wurde 47 Jahre alt.
Marie Curie
1867: Am 7.November wird Marie Sklodowska als Tochter eines
Mathematik- und Physiklehrers in Warschau (damals Russland) geboren.
1883: Sie schließt das Gymnasium in Warschau (Lyzeum) mit
Auszeichnung ab.
1883: Stelle als Erzieherin um mit den Einnahmen ihre Schwester
finanziell bei ihrem Medizinstudium zu unterstützen.
1891: Studium der Physik und der Mathematik an der Universität
Sorbonne (Paris), wo sie nun von ihrer Schwester finanziell unterstützt
wird.
1894: Studium der Physik unter Professor Henry Becquerel.
1895: Am 25.Juli heiratet sie den Physiker Pierre Curie.
Gemeinsame Arbeit in einem improvisierten Laboratorium.
1896: Unter der Inspiration von
Becquerel, welcher die radioaktive Strahlung des Urans nachwies, suchen
sie und Pierre nach weiteren radioaktiven Elementen. Aus etlichen Tonnen
Pechblende isolieren sie dann auch zwei sehr stark radioaktive Metalle,
von denen das eine chemisch dem Barium, das andere dem Tellur nahe
verwandt zu sein scheint. Ersteres benennen sie als "strahlendes Metall"
Radium, das zweite an die Anlehnung des immer noch von Rußland
unterdrückten Polens, der Heimat von Marie, als "Polonium" (Polnisches
Metall).
1897: Geburt der Tochter Irène, welche 1935 zusammen mit ihrem
Ehemann Frédéric Joliot-Curie den Nobelpreis für Chemie erhält.
1898: Die Curies entdecken die (schwache) Radioaktivität des
Thoriums.
1900: Lehrerin an der École Normale Supérieure (Mädchenschule)
für Physik.
1903: Nobelpreis für Physik "für die
Entwicklung und Pionierleistung auf dem Gebiet der spontanen
Radioaktivität und der Strahlungsphänomene", zusammen mit Antoine Henri
Becquerel.
1904: Geburt von Tochter Ève.
1904: Veröffentlichung ihrer Arbeit "Untersuchungen über die
radioaktiven Substanzen."
1906: Nach dem Unfalltod ihres Ehemanns führt die ab dem 13. Mai
dessen Vorlesungen an der Universität Sorbonne fort. Sie wird damit die
erste Frau, die an der Sorbonne unterrichtet.
1908: Professur der Physik an der Universität Sorbonne.
1911: Nobelpreis für Chemie "für die
Isolierung des Elements Radium."
1914: Leiterin des Radium-Institutes an der Universität Sorbonne.
1914: Gemeinsam mit Tochter Irène entwickelt sie während des
Ersten Weltkrieges eine mobile Roentgenstation an der Front.
1918: Nach Beendigung des Krieges widmet sie sich zusammen mit
Tochter Irène der Forschung am Radium-Institut, welches in dieser Zeit
zu einem Zentrum der Nuklearphysik wird.
1921: USA-Reise zusammen mit ihren beiden Töchtern.
1922: Mitgliedschaft an der Akademie für Medizin. Sie untersucht
die Nutzbarkeitsmachung der radioaktiven Elemente in der Medizin zur
Bekämpfung von Krebs.
1934: Infolge ihrer jahrzehntelangen Kontamination mit
radioaktiven Substanzen stirbt Marie Curie am 4.Juli in Sancellemoz
(Savoyen, Frankreich) im Alter von 66 Jahren an Leukämie. |