 |
1722: Axel Frederik
Cronstedt wird am 23. Dezember in Ströpsta (Södermanland, Schweden)
geboren.
174?: Studium der Mineralogie und Chemie an der Universität in
Uppsala als Schüler von Georg Brandt.
1751: Cronstedt versucht Kupfer aus
Rotnickelkies zu gewinnen. Dabei erhält er jedoch ein weißes Metall, das
er Nickel nannte.
1752: Ein von ihm entdecktes Mineral mit hoher Dichte benennt er
"Tungsten" (schwerer Stein), in welchem er ein neues Element vermutete.
Obgleich er mit seiner Vermutung Recht hatte, gelang es ihm nicht jenes
Element darzustellen. Erst Jahre später sollte das Wolfram dann durch
die Brüder D´Elhuyar entdeckt werden.
1756: Cronstedt entdeckt als erster das seltsame Verhalten der
Zeolithe beim Erhitzen: Diese Minerale beginnen zu brodeln, wenn man sie
nur stark genug erhitzt - gerade so, als würden sie sieden. Dies kommt
daher, daß diese Mineralien relativ fest gebundenes Kristallwasser in
ihre Strukturen einbauen, welches erst weit oberhalb des Siedepunktes
des Wassers (100°C) freigesetzt wird.
1758: Chemisch korrekte Beschreibung der Hornblende (AgCl) als
salzsaures Silber.
1758: Inspiriert durch die Arbeiten Carl von Linnés Versuch, das
Tier- und Pflanzenreich zu systematisieren, schafft er eine chemisch
begründete Mineralienklassifizierung, und veröffentlicht sie.
1765: Cronstedt stirbt am 19. August im Alter von 42 Jahren in
Stockholm. |