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Diese Epoche in der chinesischen Geschichte entspricht vom
Entwicklungsstand her einer spätsteinzeitlichen Kulturform, die von
Archäologen der 1970/80er Jahren beschrieben wurde.
Da nach dieser Kulturepoche die Bearbeitung der Bronze in China bekannt
war, datiert man die Entdeckungen der zugehörigen Metalle (die man
aufgrund der Zusammensetzung der jew. Bronze kennt) in die
Liangzhu-Epoche.
Ähnlich wie Ägypten zu etwa derselben Zeit tauchten zuerst Bronzen auf,
in China am Unterlauf des Huang He, die nicht aus Kupfer und Zinn
sondern aus Kupfer und Blei bestanden, später erst wurde "echte" Bronze
gefunden. Die Chinesen entwickelten seit dieser Zeit Fertigkeiten in der
Bronzebearbeitung, die einmalig waren, und derjenigen in Assyrien und
Ägypten überlegen waren.
In der darauffolgenden Erlitou-Epoche (20.- 17. Jahrhundert v. Chr.)
sind Bronzeguss und Schmuck aus Bronze, zum Teil mit Türkis-Einlagen, in
Ausgrabungen gefunden worden. Zu jener Zeit waren diese Gegenstände noch
keine Massenartikel, und sie standen nur einer sehr kleinen sozialen
Elite zur Verfügung. Die eigentliche Bronzezeit wird in China in die
Epoche der Shang-Dynastie datiert, die von etwa 1.600 bis 1.100 v.Chr.
dauerte.
Auch das Quecksilber als Metall ist den Chinesen seit Ende der
Liangzhu-Kultur-Epoche bekannt. Verwendet wurden vor allem sein Oxid
(Quecksilberkalk) und sein Sulfid (Zinnober) in der Heilkunde.
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