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Anaximenes von Milet
(*588 v. Chr. +524 v. Chr.)

 

Anaximenes war ein Schüler von Anaximander.

In seinem Werk "Über die Natur" sah er die Luft als Urstoff (Arché), aus der durch Verdichtung Wasser und Gestein, durch Verdünnung Feuer werde. Auch begreift er darunter (als belebenden Atem) die Seele. Damit wirft er den Begriff der Ur-Kraft auf, die den Ur-Stoff erst bearbeiten kann. Das belebende Prinzip liegt im Stoff selbst, weshalb auch die Rede von der Stoffbelebungslehre (Hylozoismus) ist. Ihre Verfechter heißen Hylozoisten.

Die Vorstellung des Kosmos als eines harmonischen wohlgeordneten Weltganzen, das sich zwar stets verändert, aber in seiner Substanz von ewigem Bestand ist, geht auf Anaximenes zurück.

Anaximenes vermutete bereits, dass der Mond nicht selbst leuchtet, sondern ein von der Sonne angestrahlter Körper ist.

Quelle: Wikipedia. Der Text unterliegt der GNU-Lizenz