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1940

Neptunium

                 

Philip Hauge Abelson
(*27.04.1913  +21.08.2004)

 

1913: Philip Hauge Abelson wird am 27.April in Tacoma (Washington State) geboren.

1940: Abelson ist einer der Leiter des Manhatten-Projekts (Bau der Atombombe, nach Anregung von A. Einstein in vermeintlicher Konkurrenz mit Nazi-Deutschland).

1940: Im Rahmen des Manhatten-Projekts entdeckt er zusammen mit McMillian das Element 93, welches sie in Anlehnung an den Planeten Neptun (der sich ja aus unserer Sicht hinter Uranus befindet) als Neptunium.

1941: Er entwickelt zusammen mit anderen Physikern des Manhatten-Projekts eine Möglichkeit zur Anreicherung von Uran-235 mittels einer Zentrifuge: Die Gasdiffusions-Anlage war erfunden, mit welcher man das etwas leichtere U-235 vom wenig schwereren U-238 anhand Überführung in gasförmiges Uranhexafluorid und dessen Zentrifugierung (in 2000 hintereinander geschalteten Stufen) erreichen konnte. Diese Erfindung war grundlegend zur Entwicklung von Kernreaktoren (1942) und Kernwaffen (1944).

1951: Direktor des geophysikalischen Laboratoriums der Carnegie Institution in Washington (bis 1971).

1962: Editor des Science-Magazins der American Association for the advancement of science (AAAS) , bis 1984.

1993: Veröffentlichungen von Arbeiten bezüglich des Treibhauseffektes und der globalen Erwärmung, welche er als Folge des Kohlendioxid-Ausstoßes erkennt.

2004: Nach kurzer Krankheit stirbt Dr. Philip Hauge Abelson im Alter von 91 Jahren am 21.August.